TuS Nortorf - TSV Gadeland  0:2 (0:2) 

- 27.08.2011 -

Spielbericht
 

0:2 - Michael Optiz sieht keine Verbandsligatauglichkeit

Das war zu wenig. Der TuS Nortorf unterlag dem TSV Gadeland im Derby der Fußball-Verbandsliga Süd-West mit 0:2 (0:2) - und das völlig zurecht. "Wir haben heute lange Zeit Verbandsligatauglichkeit vermissen lassen. Gadeland hat vollauf verdient gewonnen", lautete das Statement von Nortorfs Trainer Michael Opitz nach einem einseitigen Derby am Heinkenborsteler Weg. Derweil hatte Gadelands Trainer Michael Lemke nach dem ungefährdeten 2:0 (2:0)-Erfolg seiner "Kleeblätter" nur wenig zu kritisieren. "Einzig die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit war mangelhaft. Insgesamt war es schon ein sehr gutes Spiel von uns", lobte Lemke seine Elf, deren Körpersprache, Aggressivität und Laufstärke von Beginn an keinen Zweifel aufkommen ließ, wer in der TuS-Arena die drei Punkte holen wird.

So waren die Treffer zum 1:0 (20.) und 2:0 (24.) für die Gäste auch keine Überraschung mehr, sondern die logische Konsequenz aus der Überlegenheit des TSV Gadeland. Dennoch verärgerte die Art und Weise der Gegentreffer Opitz einmal mehr. "Wir verlieren in Reher durch drei Standards, arbeiten die Woche über an diesen Fehlern und kassieren trotzdem wieder das 0:1 nach einem Eckball", erboste sich der 42-Jährige über die Zuordnungen im eigenen Strafraum, die Dennis Röder bestrafte. Vier Minuten später ließen die Blau-Weiß-Roten Dennis Buhrmester im Fünfmeterraum sträflich ungedeckt - die frühe Entscheidung in einer fairen und von der Unparteiischen Tanja Petersen (Peissen) absolut souverän geleiteten Partie. "Diese Aktion resultiert aus einem Einwurf. Dabei dürfen wir nicht derart die Ordnung verlieren", ärgerte Opitz das lethargische Abwehrverhalten seiner Mannschaft.

Nach dem Wechsel kämpfte die Heimelf verbissener, doch die clever verteidigenden Gäste hatten wenig Mühe mit den Nortorfer Angriffsbemühungen, die sich überwiegend im Luftraum mit grün-weißer Hoheit abspielten. Vielmehr boten sich den Gästen bei diversen Kontern hochkarätige Chancen, den TuS mit einer deftigen Packung in den Feierabend zu verabschieden. Opitz: "Auch wenn wir uns mit zunehmender Spieldauer zumindest den berühmten Hintern aufgerissen haben, bleibt der Eindruck eines katastrophalen Fußballspiels meiner Jungs bestehen."

Quelle: Landeszeitung (29.08.2011)

  

 

Spielbericht (DFBnet)