Nortorf mit gefestigter Einheit gegen BTSV
Fußball-Bezirksoberliga: Schwichtenberg hat Kraft verbessert
Nortorf/Rendsburg – Der viel diskutierte Spielplan der Fußball-Bezirksoberliga macht es möglich: Die Rückspiele der vor fünf Wochen absolvierten Hinspiele stehen auf dem Programm. Dabei wollen TuS Nortorf (gegen den Büdelsdorfer TSV) und der Osterrönfelder TSV (gegen TSV Bordesholm) Revanche für die Derby-Hinspielniederlagen nehmen.
Rendsburger TSV – ASV Dersau (Sbd., 14 Uhr)
Jetzt oder nie: Nach drei Heimniederlagen in Folge und fünf Partien ohne Sieg steht der RTSV als Tabellenzwölfter (12 Punkte) gegen den Tabellenletzten unter Druck. Der ASV hat in zwölf Saisonpartien nicht ein einziges Mal den Platz als Sieger verlassen, spielte aber fünf Mal remis. Mit 37 Gegentreffern besitzt das Team um Spielertrainer Stefan Meseberg die mit Abstand löchrigste Abwehr.
TuS Nortorf – Büdelsd. TSV (Sbd., 14 Uhr)
Im Gegensatz zum 0:1 aus dem Hinspiel haben sich die Nortorfer zuletzt als gefestigte Einheit präsentiert. „Wir haben zwar nicht ganz an die Leistung des Rendsburg-Siegs angeknüpft, aber das 1:1 gegen den OTSV war wegen des geschenkten Elfmetertores ein gefühlter Dreier“, war TuS-Spielertrainer Dierk Schröder mit den vergangenen Partien zufrieden. „Jetzt wollen wir nachlegen und am Mittelfeld dran bleiben“, so Schröder, der weiterhin auf fünf Langzeitverletzte verzichten muss. Während es bei den Nortorfern bergauf ging, dümpelt der Ersatz geschwächte BTSV vor sich hin. Nach den Siegen gegen Nortorf (1:0) und in Friedrichsort (3:0) verliefen die vergangenen zwei Partien in Klausdorf (0:2) und gegen TSV Kronshagen (1:1) unbefriedigend.
Osterrönfelder TSV – Bordesholm (So., 14 Uhr).
Der OTSV fühlt sich in der neuen Liga pudelwohl. In den vergangenen sieben Partien ging der Aufsteiger nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz. Ausgerechnet in Bordesholm verlor das Team von Trainer Arno Lütje mit 1:2. „Besonders auf Nick Lemke und Chris Zielinski müssen wir ein Auge haben“, hat Lütje die Bordesholmer Hinspieltorschützen im Blick. Für eine stabile Abwehr soll der in Nortorf fehlende Kapitän Nils Clausen sorgen, während auch Kai Zapfe nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung steht.
Die Siegsserie der Bordesholmer von sechs Partien ohne Niederlage, davon vier Siege in Folge, wurde mit dem 1:3 gegen Suchsdorf gestoppt. „Wir wollen an die Leistung aus dem Heikendorf-Spiel (4:0, Anm. d. Red.) anknüpfen“, sagte Team-Manager Dieter Böhler, der „auswärts drei Punkte einsacken“ und an der „Tabellenspitze dranbleiben“ will. Allerdings muss der heute vom Mallorca-Urlaub einfliegende Coach Marco Hinz auf die verletzten Jens Schulze und Heiko Hansen verzichten.
Eckernförder SV – PSV NMS (So,, 14 Uhr)
„Wenn wir uns in der Abwehr so präsentieren wie gegen Wankendorf, wird Sebastian Rettich sein Torkonto aufpolieren“, mahnt PSV-Coach Volker Rehder sein Team zu mehr Geschlossenheit im Defensivverbund. Schon im Hinspiel (1:1) habe man gesehen, wie zweikampf- und spielstark der ESV ist, so Rehder, der gegen eine Wiederholung des Vorjahressieges (3:0) nichts einzuwenden hat. Während Urlaubsrückkehrer Tino Riechel zum Kader stößt, fehlen dem PSV Christian Schmidt, Frank Schmidt, „Kalle“ Böttiger und Enrico Kleinschmidt.
SV Friedrichsort – Eidertal (Sbd., 15 Uhr)
Vor fünf Wochen verloren die Eidertaler zu Hause 0:1 gegen die Friedrichsorter. „Ganz unglücklich“, wie sich Ligaobmann Jens-Uwe Hansen erinnert. Dem Rückspiel blickt er zuversichtlich entgegen: „Unser neuer Trainer Jürgen Schwichtenberg hat mit der Mannschaft intensiv an der Verbesserung von Kraft und Kondition gearbeitet.“ Da die Moral ohnehin intakt ist, rechnet Jens-Uwe Hansen sich gegen einen Gegner, der seine beiden letzten Spiele verlor, etwas aus: „Einen Punkt würden wir schon gerne mitnehmen.“
TSV Klausdorf – Kronshagen (So., 15 Uhr)
„Das müsste Auftrieb geben“, erhofft sich Kronshagens Trainer Frank Meier, dass sein junges Team nach dem 1:1 beim Büdelsdorfer TSV sich im zweiten von drei Auswärtsspielen auch in Klausdorf gut aus der Affäre ziehen kann und mehr erreicht, als beim 0:2 im Hinspiel. Um das zu schaffen, muss die Kronshagener Abwehr sattelfest stehen. mey/ guQuelle: KN (HZ) vom 27.10.2006