Fußball-Marathon: Vier Spiele in acht Tagen
Bezirksliga: TuS Nortorf setzt heute gegen TSV Selent auf einen eingespielten Kader
Nortorf – Die wohl körperlich anspruchvollsten acht Tage stehen den Fußballern in der Bezirksliga bevor, da in dieser Zeit vier Spiele ausgetragen werden.
• TSV Selent –
Nortorf (heute, 19.30 Uhr)
Beim Spitzenreiter aus Nortorf läuft zurzeit alles rund, so dass es laut TuS-Ligaobmann Timo Görlitz keinen Anlass gibt, die Aufstellung zu ändern. Einzig Malte Rathgen wird den verhinderten Fabian Grünberg (Dienst) auf der Manndeckerposition ersetzen. Fehlen wird auch Hassan Jaafar (Knie), während Angreifer Thies Kicksee wieder im Kader ist. „Wir wissen, dass Selent im Augenblick gut drauf ist, doch wir fahren als Tabellenführer dort hin“, erklärt Görlitz selbstbewusst. Recht locker bezieht der TuS-Offizielle auch zum Brüderpaar Bünzen Stellung, die allein 33 der 54 Selenter Tore erzielten. „In der Jugend haben beide noch bei uns gespielt. Ich
, es
uns“, erklärt Görlitz mit einem Schmunzeln.
HZ-Tipp: Der Abstiegskampf setzt bei
Selent weitere Kräfte frei – 1:1.
• TS Einfeld –
FT Eider II (heute, 19.30 Uhr)
Bei den Einfeldern stehen vor dem Top-Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten FT Eider wieder alle Spieler zur Verfügung, denn Einfelds Coach Sascha Milivojevic kann neben Torjäger Tomek Wrzeszinski auch auf Libero Christoph Krüger und Mike Leucht zurückgreifen. „Mal sehen, ob und wie ich umstellen werde“, meint „Milo“, der die Partie locker angeht. „Wir können frei aufspielen, während Eider unter Druck steht. Und wir haben schon mehrfach bewiesen, dass wir gegen die Großen mithalten können. Nur unsere Chancenverwertung muss besser werden“. Aus dem Vollen schöpfen kann auch FT-Trainer Jens Schuckel, der nicht nur die U24-Spieler der Liga aufbieten kann. Neben Till Müller, Henrik Ellefsen, Benjamin Seebauer und Malte Sawkulycz werden außerdem Thorsten Bohl
zum Kader stoßen. Hinspiel: 4:1.
HZ-Tipp: Einfeld weiß sich gegen die
starken Büdelsdorfer zu steigern – 2:2.
• Wiker SV –
Gut Heil (heute, 19.30 Uhr)
Dem Abstieg nicht mehr entrinnen können die Neumünsteraner, denen Trainer Dietmar Brüssow in den letzten Spielen die Freude am Fußball zurückgeben möchte. „Wir wollen nun mehr Spaß haben. Dabei würde ein Punktgewinn auch unserer Psyche sehr gut tun. Vielleicht hilft uns, dass wir frei und unbekümmert aufspielen können“. Nicht dabei sind jedoch Martin Knobel und Torwart Christian Strietzel (beide Dienst). Zwischen den Pfosten steht deshalb Brüssow selbst, der inzwischen alleinverantwortlicher Trainer bei Gut Heil ist, da Stefan Ibs ausgeschieden ist.
HZ-Tipp: Die Wiker nehmen den Absteiger zu leicht – 1:1.
• TSV Waabs –
Molfsee II (heute, 19.30 Uhr)
„Das wird ganz schwer in Waabs, denn die sind auch noch nicht gerettet“, erklärt Eidertals Trainer Jens Uwe Hansen. Im Kampf gegen den Abstieg ist dieses Spiel für Hansen jedoch nicht entscheidend. „In den Spielen gegen die gesicherten Mannschaften aus dem Mittelfeld werden wir punkten. Gegen Waabs reicht mir schon ein Zähler“, meint Hansen. Personell sieht es jedenfalls nicht rosig aus, denn neben Torwart Michael Nordheim und Michael Paul (beide Urlaub) fehlen auch Vullnet Latifi (gesperrt) und Ingo Götze. Dafür stoßen Andreas Breitsprecher und Bernd Jansen wieder zum Team. Im Tor wird deshalb Björn Kinski stehen, während Benjamin Mathews und Malte Spieckermann die Manndeckerpositionen einnehmen werden. Hinspiel: 2:2.
HZ-Tipp: Waabs ist verkrampft, Eidertal hoch motiviert – 1:2.
• TuS Holtenau –
Türkspor (heute, 19.30 Uhr)
Punkt um Punkt sammeln die Türken im Kampf gegen den Abstieg. Doch reichen tut es immer noch nicht. „Wir sind gut drauf und werden die Klasse halten. Dann gewinnen wir eben auch in Holtenau“, erklärt Türkspor-Trainer Cetin Bay. Immerhin kann er mit Bekir Sari und Yavuz Tas ein gefährliches Sturmduo aufbieten, das allein 21 Tore schoss. Um den Holtenauer Torjäger Olaf Engelhardt (16 Tore) wird sich Mustafa Karanfil kümmern. Weiterhin im Team ist der 18-jährige Gökhan Aktas, der in seinem ersten Ligaspiel gut eingeschlagen hat.
HZ-Tipp: Vom Elan der Türken werden
die Holtenauer überrascht – 1:3.
• TSV Lütjenburg –
Wasbek (heute, 19.30 Uhr)
Tiefe Sorgenfalten hat Wasbeks Trainer Michael Meyer, dessen Mannschaft bereits die sechste Niederlage in Folge erlitt. „Wir müssen von dieser Negativserie runter. Da hilft uns auch schon ein Punkt“, erklärt Meyer. „Wir werden wesentlich defensiver spielen und uns bis in die eigene Hälfte zurückziehen“, gibt Meyer seine Taktik bekannt. Konterattacken über Peter Wrzeszinski sowie Yacine Ladmia und voraussichtlich auch Kai Packhäuser sollen die Lütjenburger beeindrucken. Hinspiel: 0:1. mcf
HZ-Tipp: Noch hat die Leidenszeit der
Wasbeker kein Ende – 3:1.Quelle
: KN - vom 11.05.2005