Bei Nortorfs hochgehandeltem Team steht weiterhin die Null
Hart bedrängt wird Nortorfs Spielertrainer Dierk Schröder (re.) vom Büdelsdorfer Philipp Teipelke. Der BTSVer Axel Mahnkopf beobachtet das Duell. Foto KratsNortorf – Einen weiteren Dämpfer gab es für den hochgehandelten Fußball-Bezirksligisten TuS Nortorf im Spiel gegen Aufsteiger Büdelsdorfer TSV. Erneut musste der TuS die Segel streichen und steht nun nach dem zweiten Spieltag immer noch mit leeren Händen da. Prächtig erholt zeigte sich hingegen der TSV Flintbek, der dem Aufsteiger Gut Heil Neumünster mit 5:0 eine deutliche Lektion erteilte.TuS Nortorf – Büdelsdorfer TSV 0:1 (0:0): Sorgenfalten schon vor dem Anpfiff auf der Stirn des Nortorfer Ligaobmannes Timo Görlitz: Durch die kurzfristigen Ausfälle von Frank Behrens, Hannes Drews sowie Michael Neuenfeld als auch Lars Gudjons mussten die Hausherren umstellen. Dennoch boten beide Mannschaften einen guten Kombinationsfußball und gingen ein annehmbares Tempo.
Torchancen blieben jedoch in der ersten Halbzeit Mangelware, denn die Partie spielte sich einzig zwischen den beiden Strafräumen ab. Erst fünf Minuten vor dem Wechsel wurde es gefährlich vor dem Gästetor, als Dierk Schröder Simon Quandt freispielte, der jedoch nur das Außennetz traf. Nur zwei Minuten später gab's eine weitere Chance, doch Alexander Klucke scheiterte aussichtsreich. Nach dem Wechsel trat nochmals der TuS in Erscheinung, doch Simon Lackmann verzog (47.). Die wohl beste Chance hatten hingegen die Büdelsdorfer. Als Nortorf Schlussmann Stefan Fischer den durchgebrochenen Thomas Eichler im Strafraum von den Beinen holte, durfte Dirk Fischoeder zum Elfmeter antreten. Der Neuzugang vom RTSV vergab jedoch (65.). In der Folge nahmen mehr und mehr die Büdelsdorfer das Zepter in die Hand. Als dann auch noch der junge Schiedsrichter Eibing (Holstein Kiel) immer häufiger auf die Hektik, die von der Büdelsdorfer Bank ausging, reagierte und nach und nach den Faden verlor, war es mit der Gelassenheit auf Nortorfer Seite dahin. Nach einer flachen Hereingabe von Eichler war Fischoeder zur Stelle und erzielte den glücklichen Siegtreffer zum 0:1. "Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg für den BTSV verdient. Was sich aber auf deren Bank abspielte, war sehr unschön", meinte Görlitz nach dem Spiel.
TuS Nortorf: Fischer – Redmann, Grimm, Nitschmann (78. Jensen), Ruwolt, Nebert, Klucke, Schröder, Lackmann (90. Granert), Wather, Quandt (78. Berthold).
Büdelsdorfer TSV: Fanter – Fasse, Tischler, Teipelke, Mahnkopf, Diekmann (46. Grzech), Rogge, T. Gerberding, Fischoeder, Eichler, Matthiesen.
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Quelle: Aus den Kieler Nachrichten vom 18.08.2003
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