BTSV
mit Leidenschaft
TSV
Lütjenwestedt schießt „Oldies“ des SV Ellerbek mit 9:0
ab
Büdelsdorf
– An der Spitze der Fußball-Bezirksliga bleibt es spannend.
Der Büdelsdorfer TSV trennte sich im Spitzenspiel vom TuS
Nortorf mit 3:3 (2:2).
Büdelsdorfer
TSV – TuS Nortorf 3:3 (2:2): Lediglich 45 Minuten war
die Partie eines Spitzenspieles würdig, das aber dennoch
Spannung und viele Tore bot. Während Nortorf zunächst aus
der umsichtigen Defensive heraus brandgefährliche
Konterattacken einleitete, hatten die Büdelsdorfer ein
deutliches optisches Übergewicht, rannten sich aber immer
wieder in der TuS-Deckung fest. Nach zwei Gegenstößen der Gäste,
die einzig mit Dierk Schröder in der Spitze spielten, wurde
jeweils der TuS-Spielertrainer im Strafraum gelegt, und der
Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Elfmeter. Kapitän
Mirko Nitschmann verwandelte Strafstoß Nummer eins sicher zum
1:0 (7.), scheiterte jedoch beim zweiten Mal an BTSV-Torwart
Christoph Skoruppa (12.).
Etwas überraschend das 1:1 durch Dirk
Fischöder, der nach einem Pfostenschuss von Nils Diekmann am
schnellsten reagierte (23.). Postwendend jedoch die erneute Führung
der Nortorfer, als Schröder Nachlässigkeiten der BTSV-Abwehr
kaltblütig zum 2:1ausnutzte (26.). In der Folge gewannen die
Aktionen der hochmotivierten Gastgeber mehr Konturen, denn vor
allem Thomas Eichler trieb seine Mannschaft nun durch gekonnte
Aktionen an. Als Eichler nur durch ein Foulspiel im Strafraum
zu bremsen war, trat Eichler selbst zum Strafstoß an und
vollendete zum 2:2 (32.). Unmittelbar nach dem Wechsel ein
Schock für den BTSV, der den erneuten Rückstand durch Schröder
hinnehmen musste (47.). Die Büdelsdorfer wirkten nun gehemmt
und erlaubten sich viele Fehlpässe im Spielaufbau. Nortorf
verstand es jedoch nicht, aus diesem Umstand Kapital zu
schlagen und vorzeitig alles klar zu machen. Einzig die
Leidenschaft und den Einsatz hatte Büdelsdorf nun in die
Waagschale zu werfen und wurde schließlich doch noch mit dem
Ausgleich durch Bernd Thiesen zum 3:3 in der Nachspielzeit
belohnt.
Büdelsdorfer TSV: Skoruppa –
Tischler – Storch, Strauch – Grzech, Fasse (52. Thiessen),
Schröder, Schönyan, Diekmann – Fischöder, Eichler (72.
Mahnkopf).
TuS Nortorf: Fischer – Behrens –
Redmann, Granert – Nitschmann, Scherbath, Klucke, Jaafar,
Gudjons, Quandt – Schröder.
TSV
Schilksee – SpVg Eidertal-Molfsee II 1:6 (1:3): Nie in
Gefahr gerieten die in der Spielanlage um Klassen besseren Gäste
gegen ein Schilkseer Team, das sich wie ein Absteiger präsentierte.
Mit einer mannschaftlich geschlossenen Vorstellung gelangen
den Molfseern so Tore am Fließband. Holger Balandies (10.)
sowie Vullnet Latifi (13.) und Gunnar Grosch per Foulelfmeter
(23.) stellten mit ihren Treffern zum 3:0 schon früh alle
Zeichen auf einen Eidertaler Sieg. Zwar konnte Schilksee
nochmals verkürzen, als Bernd Jansen per Kopf ins eigene Netz
traf (45.), doch auch nach dem Wechsel das gleiche Bild.
Eidertal war den schwachen Gastgebern weit überlegen. Marc de
Mooy (61.), Latifi (62.) sowie Grosch (87.) stellten den 6:1
Endstand her, der noch hätte höher ausfallen können, denn
Balandies verschoss sogar einen Foulelfmeter (82.).
SpVg Eidertal-Molfsee II:
Hübner – de Mooy – Jansen, Breitsprecher – von Döhren,
Polenkowski, Balndies, Spieckermann (80. Paul), Nessel –
Latifi, Grosch.
Preetzer
TSV – SV Wasbek 1:4 (1:2): Gegen die phlegmatischen
Preetzer, die nur auf Fehler der Gäste warteten, tat sich
Wasbek sehr schwer und kam nie richtig in Fahrt. „Das Spiel
war nicht schön anzusehen“, war sich SVW-Trainer Michael
Meyer bewusst. Nach einem Lattentreffer von Christian Gill
(10.) klingelte es dann auch im Gäste-Tor, als Gill mit der
Hacke das Leder in die Maschen beförderte (22.). Preetz glich
zwar per Foulelfmeter durch Arne Brügge aus (25.), dem Oliver
Lage jedoch das 2:1 für Wasbek folgen ließ (40.). Am Ende
der schwachen Partie konnten Gill (85.) und Holger Ablass (88.
FE) noch auf 4:1 für die Gäste erhöhen. „Allerdings“,
so wandte Meyer ein, „fällt in der 62. Minute das 2:2 durch
Papadopoulos, als Andi Rauch glänzend parierte, hätten wir
wohl nicht mehr gewonnen“.
SV Wasbek: Rauch – Ablass –
Linnemann, Hilmers – von der Mehden, Fehmer (65. H. Gill),
Lage, Sari, C. Gill – Packhäuser, Uzun (75. Yilmaz).
TSV
Lütjenwestedt – SV Ellerbek 9:0 (3:0): Ohne Probleme
landeten die Hausherren einen nie gefährdeten Kantersieg, der
aber noch wesentlich deutlicher hätte ausfallen können.
Gegen die mit vielen Alt-Herren-Spielern angereisten Gäste
spielte der nie geforderte TSV zu eigensinnig, vernachlässigte
das Spiel über die Außen und drosselte immer wieder das
Tempo. Tore fielen aber dennoch reichlich. Daniel Baier (5.,
76.), Arne Steltner (15., 28., 64., 66.) sowie Arne Rühmann
(60., 72., 86.) besserten so das Torkonto der Gastgeber auf.
TSV Lütjenwestedt: Gosch –
Vollstedt (61. Lohse) – Musfeldt, Hansen – Meyer (72.
Kuchenbecker), Baasch (46. Losch), Rühmann, Baier, Volkmann
– Rühmann, Christ. mcf