TSV
Flintbek wurde beim 1:10 zum Spielball
Fußball-Bezirksliga:
Gut Heil darf sich nach 0:6 verabschieden
Molfsee/Neumünster
– Weiter auf den Klassenerhalt hoffen darf die SpVg
Eidertal-Molfsee II, die nach dem Kantersieg gegen Gut Heil Neumünster
noch alle Chancen besitzt. Aus der Fußball-Bezirksliga
verabschieden dürfen sich wohl die Neumünsteraner, deren
Hoffnungen auf den Klassenverbleib nunmehr rein theoretischer Natur
sind.
SpVg
Eidertal-Molfsee II – Gut Heil Neumünster 6:0 (1:0): Die
spielerisch überlegenen Gastgeber gingen schnell mit 1:0 durch
Dennis Polenkowski in Führung (8.) und hatten auch in der Folge das
Heft in der Hand. Die Möglichkeiten, das Spiel vorzeitig zu
entscheiden, blieben jedoch ungenutzt. Die Leistungssteigerung der Gäste,
die vor der Halbzeit erheblich aufkamen, ließ einen harten Fight im
zweiten Abschnitt erwarten. Das 2:0 durch Gunnar Grosch (48.) ließ
dann die Neumünsteraner resignieren. Wie im Training konnte sich
Molfsee nun die Bälle zuschieben und kam gegen die unmotivierten Gäste
spielend zu weiteren Treffern. Lutz Nessel nach einer sehenswerten
Kombination (55.) sowie Dennis Polenkowski (60.) und Holger
Balandies (72.) erhöhten auf 5:0. Den Schlusspunkt gegen die
undisziplinierten Neumünsteraner, die auf den frisch
eingewechselten Sascha Schümann aufgrund einer Gelb-Roten Karte
schnell verzichten mussten (69., Meckern), setzte Vullnet Latifi zum
6:0 (78.).
Eidertal: Hübner – de Mooy – Jansen,
Breitsprecher, Gutzeit (72. Schönen), Balandies, Orlitz, Nessel,
Grosch, Polenkowski, Latifi.
Gut Heil: Brüssow – Hagemann – Walter,
Mathes, Hartmann (46. Rogge), Rüschmann (46. Sa. Schümann), Mahlo,
Rüdiger, Vainaste (46. Studt), Hinrichsen, Fischer.
TSV
Flintbek – TSV Lütjenwestedt 1:10 (0:7): Zu einem Spielball
der haushoch überlegenen Gäste wurden die kaum einmal kämpferisch
überzeugenden Flintbeker. Nach Belieben konnten Arne Steltner und
Arne Rühmann die Fäden im Mittelfeld ziehen und ihre Mitspieler
immer wieder durch gekonnte Anspiele in Szene setzen. An dem
Torfestival für Lütjenwestedt beteiligten sich Nino Vollstedt
(5.), Arne Steltner (19., 22., 60., 68.), Arne Rühmann (25., 77.),
Oliver Christ (32., 40.) sowie Mathias Kuchenbecker (42.). Kaum ein
Trost für die arg gebeutelten Flintbeker war da der Ehrentreffer
durch Timo Paustian (82., FE).
TSV Flintbek: Trachsel – Suhiater –
Wellnitz, Schuster – Käding, Böhlmann, Cohrt, Hardekopf (26. Günther),
Voss –Schröder (26. Brandenburg), Heinecke.
Büdelsdorfer
TSV – SV Ellerbek 8:0 (0:0): Das deutliche Ergebnis täuscht
über viele Unzulänglichkeiten der Gastgeber hinweg, die trotz drückender
Überlegenheit viel zu umständlich spielten und erst gegen eine um
drei Mann reduzierte Ellerbeker Mannschaft zu ihren Toren kamen. Die
Ellerbeker Akagan (38. Rot), Ostropolski (54. Gelb-Rot) und Toran
(56. Gelb-Rot) mussten vorzeitig zum Duschen. „Wenn ihr so weiter
spielt, werdet ihr die erste Mannschaft sein, die gegen Ellerbek in
Unterzahl verliert“, fand BTSV-Coach Axel Truschkowski in der
Halbzeit klare Worte. Besser wurde das Spiel seiner Jungs in der
zweiten Halbzeit zwar nicht, aber zumindest reichlich Tore fielen.
Niels Diekmann (48., 84.,), Dirk Fischöder (65., 76., 87.), Thorben
Strauch (74.), Tom Gerberding (86.) und Gregor Grzech (88.) trafen
zu einem glanzlosen Büdelsdorfer Sieg.
Büdelsdorfer TSV: Skoruppa – Tischler –
Storch, Strauch – Fasse (64. Brunner), Mahnkopf (56. Eichler),
Grzech, Gerberding, Schröder – Lardong (56. Diekmann), Fischöder.
TuS
Nortorf – TuS Rotenhof 1:0 (1:0): Eine durchschnittliche
Leistung reichte den Nortorfern, um die mit Aufstiegsambitionen
angetretenen Rotenhofer im Zaum zu halten. Von Beginn an waren die
Hausherren weitestgehend überlegen, während die Gäste nur
sporadisch vor dem von Torwart Fischer fehlerlos gehüteten Tor
auftauchten. „Wo könnten wir stehen, wenn wir keine so schlechte
Hinserie gespielt hätten“, war auch TuS Ligaobmann Timo Görlitz
über die Harmlosigkeit der Rotenhofer überrascht. Zwingendes hatte
einzig Nortorf zu bieten, das zwar zunächst durch Simon Lackmann
(23.), Dierk Schröder (24.) und Lars Redmann (28.) die mögliche Führung
vergab, dann aber doch jubeln durfte. Nach feiner Vorarbeit des
agilen Alexander Klucke vollstreckte Schröder eiskalt zum 1:0
(30.). Auch danach war der Gastgeber dominierend und hätte durch
Klucke gar erhöhen können, doch der Ball traf nur das Gebälk
(50.). Als jedoch der undisziplinierte Hassan Jaafar (60. Gelb-Rot)
und auch Mirko Nitschmann (79. Gelb-Rot) das Feld verlassen mussten
und Nortorf nur noch mit neun Spieler auf dem Feld stand, kam
Rotenhof noch einmal auf. Harmlos jedoch die Angriffsbemühungen, so
dass Nortorf keine Mühe hatte, den knappen Vorsprung über die Zeit
zu retten.
TuS Nortorf: Fischer – Behrens –
Redmann, Gudjons – Heintz, Nitschmann, Scherbath (80. Granert),
Klucke (80. Quandt), Lackmann – Schröder (70. Ruwolt), Jaafar.
SV
Wasbek – TSV Lütjenburg 1:1 (1:0): Einen äußerst glücklichen
Punktgewinn konnten die Wasbeker verbuchen, die gegen die hellwachen
Gäste weitestgehend ohne Konzept auftraten und phasenweise
desorientiert herumirrten. Einzig Kai Packhäuser bot sich eine Möglichkeit
(12.), ein Tor zu erzielen. Anders die zielstrebigen Gäste, die
durch Hansa Mivi (15.), Sebastian Gomes (18.) und Dennis Rogowski
(21.) beste Chancen besaßen. Das 0:1durch Mivi, der nach einem
kapitalen „Bock-“von Jan Linnemann an den Ball kam, war fast
zwangsläufig. Nach dem Wechsel agierten die Wasbeker eine
Viertelstunde lang wacher und kamen durch Kai Packhäuser auf
Vorlage von Christian Gill etwas überraschend zum 1:1-Ausgleich
(49.). Danach schienen sich beide Teams mit der Punkteteilung
zufrieden zu geben und das Spiel verflachte zusehends.
SV Wasbek: Rauch – Ablass (46. Osterkamp)
– Linnemann, Hilmers – Fehmer, Lage, C. Gill, Sari (75. Wurr)
– Packhäuser, Uzun, Yilmaz (50. H. Gill). mcf
Viele
Spielanteile hatte der agile Nortorfer Alexander Klucke (Mitte),
der sich hier gegen die Rotenhofer Norman Fuchs (links) und
Carsten Wriedt durchsetzen kann. Foto Stark
Quelle: KN
- Holsteiner Zeitung vom 17.05.2004
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