Wasbek
setzt auf Kampf, Fleiß und Ehrgeiz
Fußball-Bezirksliga:
Abstiegskampf pur beim heutigen Nachholspieltag (alle Partien heute
um 19 Uhr)
Wasbek/Neumünster
– Abstiegskampf pur ist heute am Nachholspieltag in der Fußball-Bezirksliga
angesagt. Dabei kann sich der SV Wasbek (12. Platz, 37 Punkte) mit
einem Sieg gegen den Aufsteiger SpVg Eidertal-Molfsee (13., 30)
bereits vorzeitig in Sicherheit bringen, während Gut Heil Neumünster
(14., 30) bei einer Niederlage gegen den TSV Schilksee (15., 28)
wieder auf einen Regelabstiegsplatz rutschen würde.
SV
Wasbek – SpVg Eidertal Molfsee II (heute, 19 Uhr): Ohne
Personalsorgen kann SVW-Trainer Michael Meyer auflaufen, wenn es für
sein Team um den vorzeitigen Klassenerhalt geht. Lediglich der
Einsatz von David von der Mehden (Zerrung) ist fraglich. Fehlt der
Mittelfeldakteur, so wird Michael Knuth die vakante Position
einnehmen. „Nur wenn wir unsere Tugenden abrufen, haben wir gegen
die zuletzt starken Molfseer eine Chance. Ich erwarte von meiner
Mannschaft Kampf, Fleiß, Ehrgeiz und Laufbereitschaft“, so Meyer.
Schließlich haben die Siege der Eidertaler gegen Büdelsdorf und Lütjenwestedt
aufhorchen lassen. „Wir müssen höllisch aufpassen und werden
deshalb etwas defensiver agieren“, erklärt der SVWCoach seine
Taktik. Der Kontrahent aus Molfsee macht aus seiner Aufstellung
wieder ein großes Geheimnis. Fest steht jedoch, dass Oliver Canal
sein Saisondebüt im Tor geben wird und sowohl Gunnar Grosch als
auch Holger Balandies auflaufen werden. Nicht dabei ist wohl Malte
Spieckermann, der sich die Schulter ausgekugelt hat. „Gewinnen
wir, sind wir sogar an Laboe dran. Holen wir noch zwölf Punkte aus
den verbleibenden sechs Spielen, sollten wir es wohl schaffen“,
meint Eidertals Trainer Thorsten Kinsky. Hinspiel: 2:0 für
Eidertal. HZ-Tipp: Läuft Eidertal wieder mit der namhaften
Mannschaft der Vorwoche auf, gelingt gegen Wasbek ein 2:1-Sieg.
TSV
Schilksee – Gut Heil Neumünster (heute, 19 Uhr): Ungewiss ist
die endgültige Formation der Neumünsteraner, denn Trainer Thomas
Hinrichsen muss wohl mit kurzfristigen Ausfällen rechnen. „Nicht
jeder schafft es, rechtzeitig Feierabend zu machen“, weiß der
Coach. Keine Zugeständnisse kann sich Gut Heil jedoch in den
kommenden zwei Spielen erlauben, denn jetzt wird über den Abstieg
entschieden. „Da will ich vier Punkte holen“, wird sich der
laufstarke Trainer gegen Schilksee selbst aufstellen, um der
Mannschaft in punkto Einsatz und Laufbereitschaft ein Vorbild zu
sein. Hinspiel: 4:1 für Gut Heil. HZ-Tipp: Gegen die etwas überalterten
Schilkseer ist vor allem Angreifer Christian Fischer motiviert und
schießt Gut Heil zum 2:1-Sieg.
TSV
Klausdorf – TSV Lütjenwestedt (heute, 19 Uhr): Änderungen
wird es in der Aufstellung von Lütjenwestedt sowohl im Angriff als
auch im Mittelfeld geben. Bedingt durch den Ausfall von Angreifer
Mirco Losch (Dienst) wird Mathias Kuchenbecker wieder in die
Formation rücken. Sollte Oliver Christ auflaufen, wäre er die
zweite Spitze. Sorgen macht sich Spielertrainer Steltner auch um
seinen Körper, denn die Leiste zwickt schon seit Wochen. Sein
Ausfall wäre ohne Frage eine erhebliche Schwächung. Außerdem ist
der Einsatz von Torwart Sven Gosch (Dienst) fraglich. „Zumindest
die Motivation sollte stimmen. Eidertal wurde von vielen Spielern
auf die leichte Schulter genommen. Das wird gegen Klausdorf
garantiert nicht passieren“, so Arne Steltner. Hinspiel: 5:2 für
Lütjenwestedt. HZTipp: Nur mit dem stärksten Team hat Lütjenwestedt
eine Chance. Ansonsten gibt es nichts zu ernten – 4:1.
TuS
Holtenau – Büdelsdorfer TSV (heute, 19 Uhr): Gegen die körperlich
robuste Mannschaft aus Holtenau, die sich bei einem Sieg selbst noch
Hoffnungen auf die vorderen Plätze machen kann, will Büdelsdorf
vor allem auf seine kämpferischen Qualitäten setzen. Deshalb
werden Henning Schröder und Gregor Grzech ins Team rücken. „Bei
einem Sieg ist wieder einmal Platz zwei drin“, will BTSV-Trainer
Axel Truschkowski seiner Mannschaft die Gunst der Stunde ins Gedächtnis
rufen. „Wir müssen durch konsequentes Nachrücken die Räume eng
machen.“ Hinspiel 1:1. HZTipp: In Holtenau stößt Büdelsdorf auf
erheblichen Widerstand. Die letzten Spiele haben den BTSV aber
reifen lassen. Als Team gelingt darum ein 2:0-Erfolg.
TSV
Lütjenburg – TuS Nortorf (heute, 19 Uhr): „Nun sind wir in
der Situation, die Aufstiegsaspiranten ärgern zu können, denn bei
einem Sieg mischen wir aus der Entfernung um Platz vier mit“, erklärt
TuS-Ligaobmann Timo Görlitz. „Außerdem wollen wir nun zeigen,
dass wir dort angekommen sind, wo man uns vor dem Saisonstart
gesehen hat“. Die Sturmformation des TuS ist aber bis zuletzt
fraglich. Neben Hannes Drews, der wohl in dieser Serie nicht mehr
zum Einsatz kommen kann, wird auch Angreifer Simon Quandt (Knöchel)
fehlen. Außerdem ist ungewiss, wie Torjäger Dirk Schröder (27
Tore) seine erste Zahnbehandlung überstanden hat. Der
Spielertrainer, dem von einem Ellerbeker im letzten Punktspiel drei
Zähne ausgeschlagen wurden, wird sicherlich alles daran setzen,
seiner Mannschaft auch auf dem Spielfeld zu helfen. Hinspiel: 1:0 für
Lütjenburg. Serie: Nortorf konnte in den letzten 14 Spielen bei
lediglich einer Niederlage zwölfmal gewinnen. HZ-Tipp: Nortorf ist
weiter glänzend in Schwung und gewinnt 3:0. mcf
Quelle: KN