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Mooy führt Eidertal mit einfachen Mitteln zum Sieg
Fußball-Bezirksliga:
Ebenbürtiger TSV Flintbek unterliegt dem TuS Nortorf knapp mit 2:3
TSV
Flintbek – TuS Nortorf 2:3 (0:1): Wieder einmal konnte der TSV
Flintbek beweisen, dass er mehr kann als der Tabellenstand ausdrückt.
Und wieder einmal zog der Abstiegskandidat den Kürzeren. „Man hat
den Unterschied zwischen Nortorf und uns nicht gesehen“, haderte
TSV-Trainer Frank Wüllner mit seinem Schicksal. Auch der
zweifelhafte Handelfmeter, als der Ball an den Arm von Sven Käding
sprang, ist symptomatisch für das Pech, das Flintbek derzeit
heimsucht. „Den Elfmeter muss man nicht geben“, meinte Wüllner,
der dann das 0:1 durch Mirko Nitschmann hinnehmen musste (38.). Auch
dem 0:2 durch Dierk Schröder ging eine Fehlentscheidung des
Unparteiischen voraus, der ein Foul an Henning Böhlmann übersah,
so dass Schröder vollenden konnte (63.). Der Anschlusstreffer durch
Sven Brandenburg (75.) war dann das Signal zur Aufholjagd. Als Schröder
aus eindeutiger Abseitsposition jedoch das 1:3 erzielen konnte
(88.), erhellten sich die Minen auf Nortorfer Seite wieder. Daran
vermochte auch der erneute Anschlusstreffer für Flintbek in der
Nachspielzeit durch Timo Paustian nichts zu ändern.
Flintbek: Trachsel – Hardekopf – Böhlmann,
Wellnitz – Käding, Günther, Cohrt, Suhiater, Heinecke (63.
Paustian) – Brandenburg, Schröder (46. Voss).
Nortorf: Fischer – Behrens – Redmann,
Granert – Nitschmann, Heintz, Klucke (67. Nebert), Yaafar (46.
Schlotfeld), Neuenfeld (85. Schwarz) – Schröder, Lackmann.
SpVg
Eidertal-Molfsee II – Büdelsdorfer TSV 2:1 (0:1): Die Büdelsdorfer
waren zwar von Beginn an bemüht, ein konstruktives Spiel
aufzubauen, doch die Eidertaler vermochten bereits die kleinsten Ansätze
im Keim zu ersticken. Mit einfachen Mitteln und mit einem sehr
effektivem Libero Marc de Mooy waren die abstiegsbedrohten
Hausherren den Gästen in jeder Phase ebenbürtig. Büdelsdorf wurde
zunehmend konfuser und erlaubte sich eine Vielzahl einfacher Fehler.
„Offenbar haben die meisten den 1. Mai zu sehr gefeiert“, suchte
BTSV-Coach Axel Truschkowski Gründe für die grottenschlechte
Vorstellung seiner Mannschaft. Dennoch gelang den Gästen das 1:0, für
das jedoch ein Elfmeter herhalten musste. Thomas Eichler verwandelte
den an ihm selbst verursachten Strafstoß sicher (22.). Ein weiterer
Elfmeter, dieses Mal jedoch für Eidertal, sorgte, von Holger
Balandies verwandelt, für den mehr als gerechten Ausgleich (60.).
Nun spielte Eidertal einfachen Fußball und kam schließlich zum
verdienten Erfolg durch Christian Pahlkes 2:1.
Eidertal: Münnich – de Mooy – Jansen,
Spieckermann, Breitsprecher, Balandies, Pahlke, Nessel, Polenkowski,
Paul, Grosch.
BTSV: Skoruppa – Tischler – Storch,
Strauch – Fasse, Diekmann (80. Grzech), Rogge, Gerberding, Schröder
– Eichler, Stocks (46. Mahnkopf).
SV
Wasbek – TSV Klausdorf 2:1 (1:1): In einer sehr spannenden
Partie mit vielen Torraumszenen hatten die disziplinierten Wasbeker
gegen das Top-Team aus Klausdorf das glücklichere Ende für sich.
Die defensiv eingestellten Hausherren bestachen während der
gesamten Spielzeit durch Laufbereitschaft sowie Kampfkraft und
spielten Fußball mit Herz. Klausdorf hingegen war im spielerischen
Bereich ein Klasse für sich und hatte vor allem in Sascha Thomsen
seinen größten Aktivposten. So entwickelte sich eine ausgeglichene
Partie, in der sowohl die Gäste als auch Wasbek gute Einschussmöglichkeiten
besaßen. Besonders der Wasbeker Towart Andreas Dahmke wusste sich
dabei auszuzeichnen. Nach einem „Sahnepass“ von Oliver Lage
vollendete Gill schließlich zum 1:0 für die Hausherren (28.), doch
Thomsen konnte nach einem gekonnten Dribbling zum 1:1 ausgleichen
(36.). Auch in der Folge kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. Für
die Entscheidung musste jedoch ein Eigentor herhalten. Eine scharfe
Hereingabe von Kai Packhäuser versuchte Florian Frisch mit dem Fuß
ins Toraus zu klären, fälschte das Leder aber zum 2:1 Endstand ab
(84.).
SV Wasbek: Rauch – Ablass – Fehmer (50.
Linnemann), Hilmers – von der Mehden, Schroff, Lage, Sari, Gill
– Packhäuser (90. Yilmaz), Uzun (85. Knuth).
TSV
Selent – Gut Heil Neumünster 3:0 (1:0): Die gut gestaffelten
Neumünsteraner ließen den Hausherren von Beginn an kaum
Entfaltungsmöglichkeiten und waren den Selentern mehr als ebenbürtig.
Selbst der Umstand, dass mit Sascha Schümann ein Feldspieler
zwischen den Pfosten stehen musste, machte sich nicht negativ
bemerkbar, denn entweder klärte die aufmerksame Deckung von Gut
Heil oder aber Schümann parierte. Mit dem Unparteiischen standen
die Gäste jedoch auf Kriegsfuss. Die einseitigen und nur selten
nachzuvollziehenden Entscheidungen ließen die Gäste praktisch
verzweifeln. „Nur mit der Mithilfe vom Schiedsrichter konnte
Selent gewinnen“, erklärte Gut Heil Trainer Thomas Hinrichsen.
Dem Elfmeter zum 1:0 durch Niels Bünzen (34.) ging zwar ein Foul
voraus, doch dieses geschah weit vor der Strafraumgrenze. Beim 2:0
befand sich Torschütze Maurice Junge gute zehn Meter im Abseits
(47.). Und beim 3:0 durch Niels Bünzen (60.) hätte eigentlich Neumünster
Einwurf gehabt, doch ein Selenter Spieler schnappte sich den Ball
und warf ein.
Gut Heil: Sa. Schümann – Hagemann –
Rogge, Ergel (75. Studt) – Walter, Mahlo, Sv. Schümann,
Hinrichsen, Knobel – Fischer (75. Röschmann), Vainaste.
VfR
Laboe – TSV Lütjenwestedt 0:3 (0:2): Zu einem gemütlichen
Ausflug entwickelte sich das Auswärtsspiel für den TSV, der in
keiner Phase des Spiels gefordert wurde. Die erschreckend schwachen
Laboer präsentierten sich wie ein Absteiger, so dass Lütjenwestedt
ohne Mühe Ball und Gegner laufen ließ. Als der nur 1,72 Meter große
Arne Rühmann per Kopfball bereits in der dritten Minute das 1:0 für
den TSV erzielte und Arne Steltner aus 16 Metern zum 2:0 traf (15.),
konnten es die Gäste locker angehen. Nach dem Wechsel erhöhten die
Gäste sogar noch durch Steltner nach Vorarbeit von Mathias
Kuchenbecker und Oliver Christ zum 0:3-Endstand (83.).
Lütjenwestedt: Gosch – Meyer – Hansen,
Vollstedt (54. Christ), Schröder, Volkmann, Baasch, Baier (46.
Lohse), Rühmann – Steltner, Losch (46. Kuchenbecker). mcf
Der
Nortorfer Simon Lackmann (links) kommt frei zum Schuss, der
Flintbeker Sven Käding kommt einen Schritt zu spät. Foto Stark
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