Dersau holte mit einem Doppelschlag noch einen Punkt
Büdelsdorf/Klausdorf – An der Spitze der Fußball-Bezirksliga Ost kann der Spitzenreiter ASV Dersau weiter einen komfortablen Vorsprung aufweisen. Das änderte sich auch nicht nach dem verdienten 2:2 beim spielstarken Büdelsdorfer TSV. Dabei lag der ASV nach gut einer Stunde noch mit 0:2 in Rückstand, stellte mit einem Doppelschlag durch Evers, der einen Elfmeter verwandelte, und Shala sogar noch die Weichen auf Sieg. ASV-Ligasprecher Hansjörg Schnack: "Das Ergebnis geht in Ordnung. Aber fünf Minuten vor Spielende hatte Thomas Biss sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß." Einen Sieg wollte auch der TSV Klausdorf im Heimspiel gegen den Kreisrivalen aus Lütjenburg erreichen. Aber auch die Klausdorfer liefen lange einem Rückstand nach, bevor der Ausgleich in der 83. Minute fiel. Ligasprecher Sven Petersen: "Der war mehr als in Ordnung, weil wir in der zweiten Halbzeit in der Offensive ein Feuerwerk abbrannten." Wer es sich leiste, gleich zwei Elfmeter zu verschießen, habe sich den Erfolg vielleicht nicht verdient.
Ohne Punktgewinn traten der Preetzer TSV aus Schilksee (1:3) und der TSV Selent aus Nortorf (1:5) die Heimreise an, für die Selenter eine eher ungewohnte Situation. Spielertrainer Niels Bünzen sprach aber von einem Totalausfall seines kompletten Aufgebots. Einzig der VfR Laboe durfte sich freuen, doch der Jubel fiel nach dem 5:1 beim Schlusslicht SV Ellerbek verhalten aus.
Nortorf – Selent 5:1
Vor einer Woche erzielten die Selenter gleich 14 Treffer in Ellerbek, in Nortorf gelang ihnen nur einer und den erzielte Maurice Junge fünf Minuten vor Spielende. Dazwischen lagen 85 Minuten, in denen der TuS Nortorf seinen Gegner beinahe nach Belieben vorführte. So sah es zumindest Selent Spielertrainer Niels Bünzen: "Nachdem wir in den ersten Minuten noch gut mitspielten, kassierten wir nach zwölf Minuten das erste Tor. Hätte danach aber mein Bruder Dennis zwei Minuten später seine Chance genutzt, wer weiß, wie es dann gelaufen wäre." So aber fiel zehn Minuten später das 2:0 und als nach der Halbzeit schon in der 48. Minute vom TuS auf 3:0 erhöht wurde, war alles gelaufen. Bünzen: "Es gab keine echte Gegenwehr, kein Aufbäumen. Die haben uns nun eiskalt ausgekontert und legten zwei Treffer nach, bevor uns das Ehrentor glückte." Auch in der Höhe sei der Sieg des Gastgebers verdient, so Bünzen.
Selent: Sadlowski, Hennings, Kacenzsky, Klonikowski, Schneider, Drews, Junge, Gutzeit, D. und N. Bünzen, Hudzietz (55. Acik).
nordClick/kn vom 29.03.2004 01:00