Für Flintbek wird’s ganz eng

Fußball-Bezirksliga: TuS Nortorf verliert gegen Preetz den spielerischen Faden

Flintbek – Immer dünner wird die Luft für den Fußball-Bezirksligisten TSV Flintbek, der nach der Niederlage beim SV Wasbek weiterhin Schlusslicht bleibt und dessen Chancen auf den Klassenerhalt fast nur noch theoretischer Natur sind. Aufhorchen ließ der Aufsteiger SpVg Eidertal/Molfsee II, der dem Spitzenreiter ASV Dersau ein Unentschieden abrang und damit einen wichtigen Punkt sammelte.

Preetzer TSV – TuS Nortorf 3:2 (2:1): 

Als launische Diva erwies sich wieder einmal der TuS Nortorf. Auf Phasen von beindruckendem Kombinationsfußball, als der PTSV klar beherrscht wurde, folgten immer wieder Anfälle eines unerklärlichen Phlegmas. Nach dem 1:0 durch Dierk Schröder (18.) und der Chance zu erhöhen (25., Latte durch Schröder), kamen die Hausherren durch Kampf ins Spiel zurück. Lübke (28.) sowie Plöhn (43.) drehten den Spieß gegen nachlässige Nortorfer um. Zwar konnte Simon Quandt nochmals ausgleichen (78., 2:2). Doch Goeben sicherte dem PTSV einen nicht unverdienten 3:2-Sieg (88.).

TuS Nortorf: Fischer – Redmann, Nitschmann, Behrens, Ruhwolt – Gujons, Klucke, Schröder, Walter – Lackmann, Quandt. mcf

Quelle: KN (Holsteiner Zeitung) vom 27.10.2003

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Aufatmen beim Preetzer TSV – Laboe überraschte Selent

Fußball-Bezirksliga: Dersau trotz 2:2 vorn – Klausdorf rückte näher


Preetz – Nortorf 3:2
Nun ist es endlich geschafft, mit dem Erfolg gegen den TuS Nortorf schaffte der PTSV sehr zur Freude aller Beteiligten und der Fans die ersten drei Punkte am Stück aufs Konto. Aber es war ohne Zweifel ein Zitterspiel, weil die spielstarken Gäste nicht nur durch den überragenden Schröder das 0:1 erzielten (13.), sondern nach Treffern von Florian Lübke (27.) und Philipp Plöhn (42.) nie aufsteckten. Aber PTSV-Ligasprecher Janni Gotzampasopoulos lobte das starke Spiel der PTSV-er: „Nachdem Lübke schon nach vier Minuten frei vor dem Nortorfer Tor auftauchte, aber leider vergab, erzielten wir nach zwei schönen Spielzügen sehenswerte Tore, das machte Mut für die zweite Halbzeit.“ Doch die 2:1-Führung stand mehrfach auf dem Prüfstand, weil der Gast noch die Latte traf und mehrfach an Torwart Thomas Pöpelt scheiterte, aber nur bis zur 74. Minute, als Quandt das 2:2 gelang. „Verdient“, befand auch Gotzampasopoulos, der nun die Kräfte beim PTSV schwinden sah. Aber es folgten noch ein tolles Solo vom eingewechselten Timo Hass (77.), bei dem er knapp scheiterte - und dann das fein abgestimmte Zuspiel von Daniel Hansen auf Jan Göben (87.), der aus halblinker Position den Siegtreffer erzielte.

Preetz: Pöpelt; Nath, Tripmaker, Plöhn, Bornhöft, Lübke (64. Hass), Jensen, Göben, Chr. Schröder, Dinse (71. Braeger), Mahmoudi (80. Hansen). rs

 

Quelle: KN (Ostholsteiner Zeitung) vom 27.10.2003